Der Pferdekopfnebel (auch Barnard 33 genannt) ist ein kleiner Dunkelnebel im Sternbild Orion. Der Nebel befindet sich direkt südlich von Alnitak, dem östlichsten Stern des Oriongürtels, und ist Teil des viel größeren Orion-Molekülwolkenkomplexes. Er erscheint am Rande der viel größeren, aktiven, sternbildenden H II-Region namens IC 434.
Die dunkle Staub- und Gaswolke ist eine Region im Orion-Molekülwolkenkomplex, in der die Sternbildung stattfindet. Die Dunkelheit des Pferdekopfnebels wird hauptsächlich durch dicken Staub verursacht, der das Licht der dahinter liegenden Sterne blockiert. Die hellen Flecken an der Basis des Pferdekopfnebels sind junge Sterne, die sich gerade in der Entstehung befinden.
Aufnahmeoptik: 5" Newton Astrograph Takahashi Epsilon 130d mit 430 mm Brennweite - F/3,3 mit Nikon Z7a, Belichtungszeit: 7 Stunden
Der Orionnebel ist ebenfalls ein galaktischer Emissionsnebel, überwiegend aus Wasserstoff bestehend, in dem durch die Wirkung der Gravitationskraft neue Sternsysteme entstehen. Der Nebel ist 1300 - 1500 Lichtjahre
(1 Lichtjahr entspricht ca. 9.500.000.000.000 km) von uns entfernt und ist damit die zur Erde am nächsten gelegene Sternentstehungsregion. M42 ist der hellste Gasnebel an unserem Nachthimmel und kann bereits mit dem bloßen Auge in "Orions Schwert" aufgespürt werden.
In seinem Zentrum strahlt der mit ca. 45000 K extrem heiße blaue Riesenstern Theta Orionis, der mit 40-facher Sonnenmasse einer der leuchtstärksten bekannten Sterne ist. Seine absolute Helligkeit übertrifft die der Sonne um das 200000-fache.
Aufnahmeoptik: 5" Newton Astrograph Takahashi Epsilon 130d mit 430 mm Brennweite - F/3,3 mit Nikon Z7a, Belichtungszeit: 3 Stunden
IC 417 ist ein galaktischer Emissionsnebel, überwiegend aus Wasserstoff bestehend, in dem durch die Wirkung der Gravitationskraft neue Sternsysteme entstehen. Der Nebel ist ca. 7500 Lichtjahre von uns entfernt.
1 Lichtjahr entspricht ca. 9.500.000.000.000 km
Aufnahmeoptik: Skywatcher Quattro Newton-Teleskop mit 254 mm Öffung und 1500 mm Brennweite. Die effektive Belichtungszeit mit Astrokamera ASI294MC PRO betrug 9 Stunden.
Komet "Lemmon" am Abendhimmel am 19.10.2025 | Aufnahmeoptik: Teleobjektiv Nikkor 180 ED mit 180 mm Brennweite - Blende 4 mit Nikon D810a,
Belichtungszeit: 15 Minuten
Der Komet wurde im Januar 2025 vom Stewart Observatorium auf dem Mount Lemmon (Tucson/Arizona) entdeckt. Es handelt sich um einen "nicht periodischen" Kometen. Das bedeutet, er bewegt sich auf einer extrem elliptischen Umlaufbahn mit einer nicht konstanten Umlaufzeit von über 1000 Jahren. Er wird am 08.November 2025 den sonnennächsten Punkt seiner Bahn passieren. Durch die Schwerkraft der Sonne wird die Umlaufzeit des Kometen von 1350 auf 1150 Jahre verkürzt.
Beobachtung: "Lemmon" ist mit einem guten Fernglas in der Nähe des Sterns Arktur im Sternbild Bärenhüter (lat. Bootes) aufzufinden.
Aufsuchhilfe: Die gekrümmte Deichsel des großen Wagens zeigt auf den auffällig hellen Stern Arktur.
Weitfeld-Aufnahme mit dem Wolf-Rayet Stern WR 134 (grünliche Gaswolke links der Bildmitte) und dem Tulpennebel SH2-101 (rechts unten.
Aufnahmeoptik: 5" Newton Astrograph Takahashi Epsilon 130d mit 430 mm Brennweite - F/3,3 mit Nikon D810a, Belichtungszeit: 15 Stunden
WR 134 (links): Es ist noch nicht sicher, welcher der beide hellen Sterne in der Bildmitte der Wolf-Rayet Stern ist, der mit seinem Sternwind diese Gasblase formiert.
Die bislang bestimmten Massen der Wolf-Rayet-Sterne liegen zwischen 10 und 265 Sonnenmassen. Die Oberflächentemperatur liegt zwischen 30.000 und 120.000 K und ist damit höher als bei fast allen anderen Sternen.
WR-Sterne stoßen große Mengen Materie in ihre Umgebung ab. Diese Sternwinde werden durch die Strahlung des Sterns auf bis zu 4000 km/s beschleunigt. Ein WR-Stern kann bis zu 10−4 Sonnenmassen pro Jahr verlieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf-Rayet-Stern
SH2-101 (rechts): Auch Tulpennebel genannt. Es handelt sich um ein Sternentstehungsgebiet. Er befindet sich in einer Entfernung von etwa 7.000 Lichtjahren von der Erde
IC 5146, der Kokonnebel
Aufnahmeoptik: "First light" für mein Eigenbau Newton-Teleskop mit 255 mm Öffnung und 1020 mm Brennweite. Die effektive Belichtungszeit mit Astrokamera ASI294MC PRO betrug 7 Stunden.
Der Kokonnebel ist eine galaktische Gaswolke, in deren Inneren ein junger Sternhaufen entstanden ist. Die heißen jungen Sterne regen die Gasmoleküle zur Lichtemission (Wasserstoff = rot) an. Rechts der rot leuchtenden Gaswolke sieht man noch einen kleineren blau leuchtenden Nebel. Hierbei handelt es sich um einen Reflexionsnebel, d.h. das Sternenlicht wird nur reflektiert ohne die Gase zum Leuchten anzuregen. Ferner erkennt man rund um die Gasnebel sogenannte Dunkelnebel. Dies sind Gas- und Staubwolken, die so dicht sind, dass das Licht der Sterne sie nicht durchdringen kann.
Mein zweiter Eigenbau. Ziel: Ein lichtstarker 10 Zoll Newton Astrograph mit hervorragender Optik und vernachlässigbarer Fokusdrift (d.h. kein Verlust der Scharfstellung während der Belichtungszeit).
Als optische Komponenten wurden ein Hauptspiegel aus europäischer und ein Fangspiegel aus amerikanischer Produktion mit geprüfter Qualität montiert. Öffnung: 255 mm / Brennweite: 1020 mm / Blende: f/4
Die Fokusstabilität wurde durch eine geeignete Materialauswahl erreicht. Carbontubus und Hauptspiegel aus Borosilikatglas passen hierfür gut zusammen.
Zusätzlich positiver Nebeneffekt: Das Teleskop ist 3 kg leichter als das vorher von mir verwendete Fernost-Produkt.
NGC 7635, der Blasennebel
Aufnahmeoptik: Skywatcher Quattro Newton-Teleskop mit 254 mm Öffung und 1500 mm Brennweite. Die effektive Belichtungszeit mit Astrokamera ASI294MC PRO betrug 7 Stunden.
Es handelt sich bei NGC 7635 um einen galaktischen Emissionsnebel in ca. 7000 Lichtjahren Entfernung. In diesem Nebel befindet sich ein sehr massereicher und sehr heißer "Wolf Rayet"-Stern, der mit seinem "Sternenwind" die Blase formt.
NGC 2264, der Weihnachtsbaumhaufen mit dem Konusnebel.
Aufnahmeoptik: Skywatcher Quattro Newton-Teleskop mit 254 mm Öffung und 1500 mm Brennweite. Die effektive Belichtungszeit mit Astrokamera ASI294MC PRO betrug 4 Stunden.
Es handelt sich bei diesem Objekt um einen jungen offenen Sternhaufen mit neu entstandenen Sternen in 2500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn. Der Konusnebel links oben ist eine Dunkelwolke, die vor der rot leuchtenden H II Wolke liegt.
NGC 7380 ist eine galaktische Gaswolke, überwiegend aus Wasserstoff bestehend, in der durch die Wirkung der Gravitationskraft neue Sternsysteme entstehen. Der Nebel ist ca. 7000 Lichtjahre von uns entfernt.
1 Lichtjahr entspricht ca. 9.500.000.000.000 km
Aufnahmeoptik: Skywatcher Quattro Newton-Teleskop mit 254 mm Öffung und 1500 mm Brennweite. Die effektive Belichtungszeit mit Astrokamera ASI294MC PRO betrug 4 Stunden.
